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DANKE, Corona! Homeoffice for Leaders.

Erste Business-Erfolge als Auswirkung von Corona.

In den letzten Wochen konnten wir feststellen, dass die richtige Haltung als Führungskraft der Schlüssel zum erfolgreichen Leadership von virtuellen Teams ist.

Viele Unternehmer und Führungskräfte sind bisher eher skeptisch an das Thema „Home-Office“ herangegangen. Erfolgreiches Home-Office bedeutet oftmals sehr viel Disziplin und ein gutes Selbstmanagement zu entwickeln. Dies trifft natürlich auf Führungskräfte und Mitarbeiter in gleichem Maße zu. Jetzt haben wir also die Möglichkeit aus eventuellen Vorurteilen, eigene Erfahrungen zu machen. Mal ganz ehrlich, wer hat in der letzten Woche nicht schon mal gedacht;

“Arbeiten meine Mitarbeiter eigentlich? Woher weiß ich, wie viel und wie konzentriert sie zu Hause sind?”

Dadurch, dass keine persönlichen Teammeetings oder gemeinsame Kundentermine vor Ort stattfinden können, vielleicht kamen dann auch Gedanken auf, wie z.B.

“Wie kann ich erkennen, wie meine Mitarbeiter digital mit unseren Kunden umgehen?"

Bei vielen Führungskräften kommt möglicherweise ein Gefühl von einem scheinbaren Kontrollverlust hoch.

„Ich kann doch jetzt nicht führen, meine Mitarbeiter sitzen doch alle Zuhause!“

Einige Führungskräfte fühlen sich gerade ohnmächtig, überrannt von finanziellen und sozialen Themen. Das Gute ist, wenn wir das Erkennen, können wir gezielt an unserer eigenen Haltung arbeiten.Was sollten wir beachten, damit Home-Office effektiv und für alle sinnvoll eingesetzt werden kann?

Als aller Erstes:Es ist wichtiger denn je, im Team und mit den eigenen Mitarbeitern über die eigenen Erwartungen zu sprechen und Klarheit in der Kommunikation und in Absprachen reinzubringen.

Wir alle brauchen besonders in Zeiten, die Unsicherheit vermitteln und nicht planbar sind, klare Strukturen, “Regeln” und ein klares Verständnis von Vorgehensweisen. Das bedeutet für uns, dass das Thema Führen wichtiger und intensiver als jemals zuvor wird und wir als Führungskraft als gutes Vorbild voran gehen müssen.

Statt Zeitkontrolle führen Sie projekt- oder aufgabenzentriertes Arbeiten ein. Regelmäßige Videokonferenzen zum Updaten des Teams helfen Struktur und ein Gemeinschaftsgefühl reinzubringen. Schauen Sie dabei, an welchem Punkt jeder einzelne steht. “Wer braucht eine genauere Aufgabenbeschreibung, Anleitung oder kontinuierliches Feedback? Wer kann schon vollständig alleinverantwortlich agieren?”

In unseren Team haben wir beispielsweise jeden Vormittag ein Update zu Aufgaben und “Erledigtem” und am Nachmittag „die Espresso-Runde“ eingeführt – Ganz nach dem Motto:„Kurz, aber stark“.

Wir dürfen in dieser Zeit Vertrauen in unsere Mitarbeiter und getroffenen Vereinbarungen haben. Üben Sie sich im Situativen Führen und schauen Sie was Ihre Mitarbeiter im Moment brauchen. Ziehen Sie die privaten Rahmenbedingungen der Mitarbeiter mit ein und bieten Sie bei Bedarf aktiv Unterstützung. Dies kann beispielsweise in den Themen Zeitmanagement sein, aber auch bei dem aufkommenden Thema von Lagerkoller. “Wie kann ich meine Mitarbeiter unterstützen, um in den eigenen vier Wänden gut arbeiten zu können? Wie halten wir den Teamspirit aufrecht und wie gehen wir miteinander um, wenn wir den Menschen am anderen Ende der Telefonleitung nicht sehen oder vielleicht die Gestik und Mimik nicht vollständig deuten können?”

Aber auch Generationsthemen sind zu beachten. Vielleicht kommen die jüngeren KollegInnen schneller und besser mit den neuen Anforderungen von Home-Office zurecht, vielleicht sind auch noch keine Kinder im Hintergrund zu versorgen. Wie kann ich als Führungskraft vielleicht auch die alleinerziehende Mutter unterstützen oder diejenigen, die mit den digitalen Tools auf Anhieb noch nicht zurechtkommen?

Die Umstellung von Büroarbeit mit physischer Anwesenheit auf kollegialem Arbeiten auf Distanz bedeutet ein neues Aufeinanderzugehen. Es bedeutet für uns alle, geduldig sein und Veränderung zulassen. Wenn wir uns darauf einlassen und die oben aufgeführten Fragen als Impulse mitnehmen, kann uns die aktuelle Zeit auch als Schlüssel zum erfolgreichen Leadership dienen.

Die ersten Erfolge sind bei unseren Kunden schon erkennbar, da sie merken, wie effektiv Home-Office sein kann. Jetzt, wo “Social Distancing” die Chance bietet, flexible Arbeitsräume zu eröffnen, ist es eher eine Frage der Haltung als Unternehmer und Führungskraft, die darüber entscheidet, ob die Arbeit im Home-Office erfolgreich genutzt werden kann.

Sollten Sie Unterstützung oder Fragestellungen zu diesen oder anderen Führungsthemen haben, so bieten wir Ihnen kostenfreie Beratungstermine  an.

Um die technische Umsetzung perfekt hin zu bekommen, haben wir hier noch einige Tools zur digitalen Zusammenarbeit angefügt:

Kommunikation im Home Office:

  • Whatsapp für Sprachnachrichten und schnellen Austausch
  • Slack oder Microsoft Teams zum Chatten und schnellen Datei-Austausch + Voice- & Videocalls
  • Zoom oder Skype für Video-Meetings

Projektmanagement-Tools:

  • Jira oder Asana
  • Die einfache und schnelle Version: Trello

Dateiablage und Server in der Cloud:

  • Google Drive, Microsoft One Drive, Dropbox

Zusammenarbeit und Kollaboration:

  • Microsoft Office 365 (Office, Excel, Power Point in der Cloud)
  • Google Suite (Doc, Spreadsheets, Slides)